Samstag, 21. Mai 2011

20. Mai: Teresa Akorimo - Erzählungen aus einer anderen Welt

Die Geschichten über den Nordosten Ugandas, wo noch besonders traditionelle Stammesvölker leben, packten die Teilnehmer beim Treffen mit Thereasa Akorimo sichtlich. Die Direktorin aus Gamatui leitet eine Mädchenschule mit etwa 600 Schülerinnen. Deren ganz normale Lebensgeschichten klingen für uns Mitteleuropäer erschreckend: Die Beschneidung ist heute noch fester Bestandteil der Stammesriten, und ohne sie ein Leben in den Dorfgemeinschaften oder das Verheiratetwerden nicht möglich. Obwohl Uganda seit langem schon Gesetze dagegen erlassen hat, fruchten sie in der Gegend um Gamatui nicht viel. Einziger Ausweg der Schülerinnen: Bildung. Und die bekommen sie, in der Gamatui-Mädchenschule, an deren Front in Großbuchstaben "Brixen" prangt. Finanziert wurde die Schule nämlich mit Brixner Hilfe. Wir beteiligen uns gerne daran!

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